
Am Sonntag, 25. Januar, findet von 14 bis 16 Uhr eine Demonstration auf der Mülheimer Brücke statt. Ein Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen setzt sich für eine veränderte Verkehrsführung nach Abschluss der Brückensanierung ein.
Anlass ist die derzeitige Situation für Radfahrende und Fußgänger:innen auf der Mülheimer Brücke. Der vorhandene Raum ist für den nicht-motorisierten Verkehr viel zu eng bemessen, was regelmäßig zu gefährlichen Situationen führt.
Konkret fordert das Bündnis, den Radverkehr künftig auf beiden Seiten der Brücke auf die Fahrbahn zu verlegen. Eine Auto-Fahrspur pro Richtung – also so, wie bereits seit Beginn der Sanierung 2019 – reicht für den Autoverkehr aus. Eine erneute Freigabe von jeweils zwei Auto-Fahrspuren würde zusätzlichen motorisierten Verkehr anziehen und die Belastung der umliegenden Wohngebiete durch LKW, Lärm und Luftschadstoffe noch weiter erhöhen.
„Die Mülheimer Brücke ist ein zentrales Bindeglied zwischen den Stadtteilen. Sie muss so gestaltet werden, dass sich dort alle Menschen sicher bewegen können – egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto“, sagt Günter Hermkes, Sprecher der Initiative Neue Mülheimer Brücke. „Die aktuelle Situation zeigt deutlich, dass der Platz gerechter verteilt werden muss.“
Mit der Demonstration setzen die Veranstaltenden ein Zeichen für mehr Verkehrssicherheit sowie für eine umwelt- und stadtverträgliche sowie bezahlbare Mobilität in Köln.
Ort: Mülheimer Brücke, Köln
Zeit: Sonntag, 25. Januar, 14:00–16:00 Uhr
